Hooponopono…Heile dich und du heilst dein Umfeld

Wie ich dazu kam…

2015 stand unser Urlaub an. Unser geliebtes Salzburger Land, das unsere Herzen jedes Jahr so laut zu sich ruft, wartete auf uns.

Auf dem Weg in den Urlaub, so auf halber Strecke, bemerkte ich das ich keine Bücher für mich eingepackt hatte.

 

 

Mein erster Gedanke. Oh weh wie sollst du eine Woche aushalten ohne lesen. Ohne ein gutes Buch in den Händen.


Der zweite Gedanke. Naja wenn das Universum will das du keine Bücher dabei hast, wird es sich schon was dabei gedacht haben. Mal sehen was so auf mich wartet.

Fast die komplette Fahrt musste ich immer wieder überlegen, wie ich denn jetzt vor Ort an ein neues Buchen kommen könnte. An eins das mich auch interessiert.

Wir kamen an unserer Unterkunft an, packten aus und richteten uns erst Mal etwas ein.

Am ersten Tag kommt Frau ja auch noch nicht so zum lesen. Alles ist erst Mal wieder neu für die Kinder und jeder muss sich einordnen an seiner Stelle der Familie.

Am nächsten Morgen machte ich mich daran einen Laden in der näheren Umgebung zu suchen der Bücher hat.

Die Führung von oben…

… hat mir dann einen Bioladen ein paar Orte weiter vorgeschlagen.

Dieser hatte auch alle möglichen anderen Dinge außer Lebensmittel. Kissen mit Körnern, Lampen, Räucherwaren und eben auch BÜCHER!!!!!

Meine Rettung…

…gegen die Langeweile. Schnell hinfahren.

 

Ich durchstöberte das Regal, es war nicht sonderlich groß an Auswahl, aber die Bücher die da waren hätte ich am liebsten fast alle gekauft.

Ein Buch gefiel mir aber am meisten. Es war so klein und doch zog es meinen Blick immer wieder dort hin. (oder wurde er doch gelenkt?)

Ich verbrachte laut meiner Kinder (und meines Mannes) noch Stunden in diesem Geschäft. Es war auch so ein tolles. Es roch überall nach den tollen Räucherwaren sogar das Büchlein roch danach. Heute ein Jahr später hat es immer noch diesen Duft in sich. Wenn ich heute darin blätter schließe ich oft die Augen und genieße diesen heilsamen Duft. Die Erinnerung an diesen tollen Urlaub und die wunderschöne Technik, alle Probleme aus einem anderen Licht zu sehen, beseelen mich jedes Mal aufs neue.

 

Ho´ponopono, eine Herzenstechnik für Heilung und Vergebung

von Manfred und Bärbel Mohr.

In diesem kleinen Taschenbuch wird die hawaianische Vergebenstechnik erklärt und anhand von Beispielen verdeutlicht.

 

Das Büchlein las sich sehr schön. Ja es war fast so, als ob es die ganze Zeit nur auf mich gewartet hat. Dort zwischen den ganzen anderen Büchern.

Jede einzelne Stufe der Technik wird dort erklärt. Einige Zusammenhänge kannte ich schon, sehr viel war aber auch neu und ich durfte in diesen Tagen sehr viel lernen und auch gleich anwenden.

Alles was mir in diesem Urlaub als Trigger (Situationen, Menschen usw. die einen bestimmten wunden Punkt in einem anstossen) diente, wurde gehoppt.

Ich konnte mich durch diese Technik auf einmal in Menschen hineinversetzen und so spüren warum sie dieses oder jenes tun. Warum sie oft unschöne Dinge sagen oder tun.

Am Schluss sieht man immer das genau das was man ablehnt oder schrecklich findet, der Punkt seiner eigenen Persönlichkeit ist den man am meisten verachtet und am liebsten nicht sehen, spüren oder haben möchte.

 

 

Man vergibt sich und dem anderen.

 

Anfangs war diese Vorstellung nicht so ganz nach meinen Geschmack. Denn haben wir nicht gelernt das wenn jemand mir unschöne Worte zukommen lässt mich nur verletzten will. Er ist der böse. Er ist SCHULD.

 

Gibt es überhaupt SCHULD????

 

Alles ist eins…

davon geht man bei Ho´oponopono aus. Die Aussenwelt ist ein Spiegel unseres Inneren. Somit geht man also auch davon aus, das jedes Problem das ich habe aus meinem inneren kommt und dort auch wieder aufgelöst werden kann. Wenn ich in mir selbst aufräume, wird das außen folgen. Von ganz alleine bemerkt man dann, das sich bestimmte Dinge einfach verändert haben.

Wenn Menschen etwas zu mir sagen, das mich verletzt, trifft es mich nur wenn ich in meinem inneren einen wunden Punkt habe der darauf reagiert.

Wenn ich aber in meinem Inneren diese Stelle heile mit dieser Technik, kann der andere Mensch das verletzende Worte sagen ohne das es bei mir ankommt. Denn die Andockstelle in mir ist nicht mehr vorhanden.

 

Wie funktioniert das ganze?

Bei Hooponopono muss man sich nicht fragen, was ist an mir denn jetzt nicht ok? So ist man ja auch schnell wieder in seinem alten Gedankenkarusell eingestiegen.

Man hat eine Situation oder einen Menschen mit der man Probleme hat.

Dann stellt man sich die Frage: Wenn ich so handeln würde (wie er/sie), warum würde ich es tun? Welches Gefühl hätte ich dabei?

Als nächsten Schritt suche das Gefühl welches die Frage in dir hochkommen lässt.

Im Buch wird nun beschrieben das man zu sich selbst sagt: Es tun mir leid, ich liebe mich.

Oft ist dieser Satz am Anfang aber schwer möglich, weil man doch sehr viel Verletzung in der ganzen Sache mitschwingt.

Eine andere Variante der Vergebung lautet wie folgt:

Ich sehe dein (das Gefühl das dabei heraus kam) und ich sehe mein ( Gefühl das dabei heraus kam) .

Z.B. Ich sehe dein Gefühl der Kleinheit und ich sehe mein Gefühl der Kleinheit.

 

Mit dieser Arbeit an uns selbst empfinden wir die Art und Weise anderer Menschen nicht mehr als Angriff  gegen uns, sondern als Ausdruck seiner Probleme und Verletzungen.

Diese werden nur durch dich, bei ihm, hervorgerufen.

 

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Artikel ein wenig inspirieren und ein kleines Stück weiterhelfen.

In einer Gruppe mit den richtigen Menschen zusammen gelingt das ganze oft leichter.

Wenn du jemanden kennst dem dieser Beitrag helfen könnte, leite ihn doch bitte weiter.

Lasst mir eure Kommentare da. Welche Erfahrungen habt ihr mit Hooponopono gemacht?

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