Wie du wieder bewusster leben kannst.

 

 

 

Den ganzen Tag sind wir oft wie getrieben, wie auf der Flucht. Meist beginnt das wenn wir eine Arbeitsstelle haben, bei der wir sehr früh beginnen müssen zu arbeiten, oder so wie bei mir. Ich habe drei Kinder die morgens aus dem Haus gehen.


Der Wecker klingelt um 6.00Uhr, um 6.20 stehen die Kinder auf, weil wir um 7.30 alle vier zusammen das Haus verlassen.

Bis vor kurzem habe ich alles schnell schnell gemacht. Mein Essen im wahrsten Sinne des Wortes "reingestopft" hauptsache ich war satt.

Ich kenne aber auch Menschen z.B. meinen Mann der morgens nichts frühstückt.

Seit ich vor kurzem eine Woche auf einem Seminar war, hat sich mein Denken und Handeln um einiges veändert.

Ganz herzlich lade ich dich dazu ein dich davon etwas inspirenen zu lassen.


Beim Seminar genoß ich den Luxus in Ruhe und ohne Kinder und mit achtsamen Menschen frühstücken zu können. Plötzlich merkte ich wie unbedacht ich jeden morgen eigentlich esse und so unachtsam ja dann auch mein Tag startet.

Als ich wieder zu hause war wolllte ich dieses entspannte Essen haben.

Aber wie machen mit drei Kindern?

Ich beschloss ab sofort erst zu frühstücken, wenn die Kinder aus dem Haus sind, aber wie. Ich überlegte was ich ändern könnte und stellte fest das ich essen und Kaffee trinken oft nur so als Nebenbeschäftigung ansah.

Beim Seminar war NUR essen dran.

Das war ein Punkt den ich zu hause gut ändern konnte und es klappte sehr gut.

Ein paar Mal viel ich noch zurück aber der Anfang ist ja bekanntlich nicht immer so leicht.

 

Mit dem Kaffee trinken, das ich sowieso auf 1-2 Tassen reduzieren wollte, lief es ähnlich.

Beim Seminar gönnte ich mir jeden Mittag nach dem Essen in Stille eine Tasse.

Das tat gut, nur ich und der Kaffee.

So besonders


Dieses Gefühl dieser Besonderheit holte ich mich ebenfalls nach Hause. Ich hebe mir diese eine Tasse jeden Tag auf, als etwas besonderes, eine Zeit in der ich nur mit mir bin. Ohne Druck und ohne Eile.

Ganz bewusst achtete ich also darauf wann und wie ich meine Tasse Kaffee trinke.

Hmmmm dieser Moment gehört nur mir alleine. Ich bin gerne dort.


In vielen weiteren Situationen gehe ich seit dieser intensiven Zeit genauso vor.

Was habe ich bis jetzt einfach so nebenbei gemacht und was denn eigentlich bewusst?

Welche Tätigkeiten machst du einfach im Autopilotmodus?

Auch im Bezug auf Mitmenschen. Wo beschäftige ich mich mit Menschen, mit denen ich eigentlich nicht sein mag?

 

Was tut mir gut?

Schwächt mich das jetzt gerade oder stärkt es mich?

 

Du darfst dir (selbst)bewusst werden.

Hier eine kleine Einladung an dich ganz persönlich.

 

Schließe deine Augen einen Augenblick lang und spüre, bei einer Situation die du für dich überprüfen möchtest, wie du dich gerade fühlst.

Fühlt es sich leicht an oder eher schwer?

Merkst du eine Enge oder eher ein Gefühl das sich groß ausbreitet?

 

Alles was sich nicht gut für dich anfühlt, entspricht nicht so ganz deinem wahren Sein.

Kommt jetzt das berühmte: "So und jetzt ändere es einfach!"?

Nein kommt es nicht!

Ich kenne das ja selbst. Manchmal haben wir so tiefe Gewohnheiten die kann man oft nicht so im handumdrehen und schnell mal ändern.

 

Fang an, jeden Tag neu. Jeden noch so kleinen Schritt den du vorankommst kannst du als Fortschritt sehen.

Sei liebevoll zu dir selbst und zu deinem Körper.

Radikale Veränderungen sind nicht leicht und liebevoll.

Spüre in dich hinein und fühle was sich für dich ganz persönlich leicht und angenehm anfühlt.

Härte haben wir schon viel zu lange erfahren. Auch oft durch unsere eigenen Gedanken über uns.

 

Nichts muss mit Druck passieren.

 

Ich wünsche dir viel Spaß beim beobachten deiner Gewohnheiten

 

Alles liebe Franziska

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