Die Wellen des Erwachens

 

 

 

 

Die letzten zwei Wochen waren sehr schwer für mich. Im Blogeintrag von letzter Woche habe ich bereits darüber geschrieben, ohne zu wissen das es für diesen Zustand noch eine Steigerung gibt.


Die Wellen der Energie


Stell dir eine Welle vor, nicht diese kleinen, die wie beim bewussten und weichen Atmen immer wieder an den Strand kommen und ganz leicht wieder gehen.

Nein, stell dir eine Welle vor die einem Tsunami schon sehr nahe kommt.

Ich spürte den Höhepunkt der Welle bereits am Sonntag. Sie schlug über mir zusammen und fast wäre ich untergegangen.

Wenn wir beim Beispiel der Welle bleiben wollen, kennt ihr bestimmt auch den Sog der alles wieder mit sich zurück ins Meer zieht, wenn die Welle bzw. das Wasser wieder verschwindet.

Diesen Sog erlebte ich drei Tage lang.

Eine solche Erschöpfung habe ich nur nach den Geburten meiner Kinder verspürt. Wenn ich tagelang, bzw wochenlange oder monatelang kaum geschlafen hatte.

Diese Müdigkeit, diese Gereitztheit und diese Überforderung waren kaum auszuhalten.

Jeder Mensch ist anders...

Diese Wellen der Energie zeigen sich bei jedem Menschen anders.

Nicht jeder nimmt sie gleich stark wahr oder reagiert automatisch genauso wie ich darauf.

Dennoch erreichten mich aus allen Richtungen in der vergangenen Woche immer wieder die gleichen Botschaften.

Es strömt gerade so viel neue Energie herein und wir dürfen damit umgehen lernen.

Die Natur als Beispiel nehmen

Die Erklährung mit der Welle finde ich, für das was passiert wenn wir erwachen, schon sehr deutlich. Genau gestern bekam ich aber ein noch deutlicheres Beispiel dafür.

 

Im Beitragsbild siehst du es.

 

Es zeigt die Knospe einer Rose. Als ich beim durchsehen meiner Bilder dieses Foto entdeckte, wusste ich das es auf unser Leben sehr schön übertragbar ist.

Wir sind dauernd aufgerufen unsere inneren Knospen wachsen zu lassen und unsere Blüten aufblühen zu lassen.

Jedesmal wenn die Blume aufblüht merken wir, ja wir leben und uns geht es wunderbar.

Aber jede Blume verblüht.

 

Zuerst welkt sei ein wenig und ganz langsam fallen die Blütenblätter ab.

 

Doch wie auf dem Bild zu sehen ist, wartet bereits die nächste Knospe darauf endlich erblühen zu dürfen.

 

Ich kann dieses Gefühl der Erschöpfung vergleichen mit der Anstrengung, die eine Pflanze aufbringen muss bis sie erblüht.

 

Für unseren Körper ist es oftmals sehr anstrengend diese Prozesse auszuhalten, die Energie auszuhalten.
Bis wir wieder weich werden, erblühen und die Energie durch uns hindurch fließen kann, kann es manchmal ganz schön ruckeln.

Mach Pause und gib deinem Körper Zeit

Es hilft nichts und Niemandem wenn wir wirklich so sehr ausbrennen und erschöpft sind.

Niemandem.

Ich habe in dieser Zeit alle Aktivitäten, sei es im Haushalt, mit den Kindern oder aber auch mit Freunden treffen komplett zurückgestellt in dieser Zeit.

Nur das Notwendigste war möglich.

Die Müdigkeit lähmte mein Denken, meine Augen und teilweise wirklich meinen Körper.

Jeden Morgen wachte ich auf und dachte ich sei gerade erst ins Bett gegangen.

Was du tun kannst...

- Erdung, Erdung, Erdung

  Ein so wichtiger Punkt, nicht nur in solch schwierigen Situationen.

- Barfuß laufen.

- Essen das erdig ist (nicht dreckig)

- Meditieren

- Energiearbeit

- Atmen, atmen, atmen, die Energie möchte fließen und der Atem hilft dabei diese wieder in Bewegung zu bringen.

 

Um Hilfe bitten:

- im Außen, wenn du jemanden fragen kannst der deine Kinder nimmt oder du jemanend hast der dir im Haushalt kurz hilft usw.

- im Innen, bitte deine geistigen Helfer, Gott oder was sich für dich am stimmigsten anfühlt um Hilfe diesen Prozess leichter zu meistern

- wenn möglich, Ruhe und viel Schlaf

 

 

Lasst euch nicht entmutigen, eure Blumen möchten erblühen.

Alles liebe für euch.

 

Franziska

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